Lehre

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Christian Hilz

Schon seit Studienzeiten fasziniert mich das Unterrichten und so darf ich aus einer inzwischen mehr als 30-jährigen pädagogischen Erfahrung in verschiedenen institutionellen Umfeldern schöpfen.

Im Unterricht auf Hochschulniveau sind dabei für mich drei Bereiche gleichermaßen wichtig:

  • Der Aufbau einer zuverlässigen Gesangstechnik als tragende Voraussetzung für die individuelle künstlerische Aussagekraft.
  • Die musikalische und textliche Arbeit und die Entwicklung eines Verständnisses für Rolle, Perspektive und Adressaten, in der Oper, wie im Lied- und Konzertrepertoire.
  • Die Begleitung, Unterstützung und Beratung auf dem Weg zu einer authentischen künstlerischen Identität und ihrem spezifischen Berufsfeld.

Diese Arbeit findet auf der Basis von Empathie, Wertschätzung und Respekt statt und soll stets stärkeorientiert sein. Ich verstehe sie als freudvollen und Neugierde weckenden Wachstums-Prozess, bei dem auch Humor nicht fehlen darf. Im pädagogischen Wirken schöpfe ich nicht zuletzt aus meiner eigenen künstlerischen Praxis in vielfältigen Stilen, Genres und Epochen, dem Interesse für Sprache und Kulturgeschichte und vor allem der Liebe zur Musik als Ausdrucksmittel meiner Emotion.

Singen ist ein einfacher menschlicher Impuls und doch ein hoch komplexer Vorgang. Wollen wir den Umgang mit der Stimme für den klassischen Gesang verlässlich und sicher reproduzierbar machen, ist es notwendig, den intuitiven Anteil mit einem bewussten technischen Handling zu verbinden. Nutzen wir unsere Stimme richtig, lässt es sie wachsen und reifen, im Gegenzug beeinflussen diese physiologischen Entwicklungsprozesse unseren Umgang mit der Stimme. Diese Vorgänge sind äußerst individuell und stellen sich je nach Studierendem völlig unterschiedlich dar.

In der technischen Arbeit am Instrument entwickeln wir verschiedene Bereiche und bringen sie in Balance. Diese sind z.B.

  • Ein fliessender, energievoll tragender Atem auf der Basis einer beweglich-kraftvollen Körperarbeit.
  • Die Entdeckung der Resonanzräume und deren bewusste Nutzung.
  • Klärung und Training der Vorgänge in Vokalisation und Artikulation.
  • Aufbau und Training von Beweglichkeit, Lagenausgleich, Phrasierung, dynamischen Abstufungen und Klangfarben in nachvollziehbaren Schritten.

Das übergeordnete Ziel ist ein hohes Maß an Sängerbewusstsein, das technische und musikalische Selbständigkeit ermöglicht.

Die künstlerische Arbeit ist geprägt von der Wechselwirkung von Text und Musik.

  • Textliche Durchdringung, Deklamation und Phrasierung auf der Basis eines emotionalen Impulses, daraus resultierende musikalische Artikulation
  • Klangfarbe und Dynamik sind Aspekte, die sich sowohl aus der textlichen Vorlage wie aus der musikalischen Umsetzung eines Stückes entwickeln lassen.
  • Ein Training musikalischer und sprachlicher Parameter, immer in Verbindung mit der gesangstechnischen Umsetzung, ist also notwendiges Fundament.
  • Unterstützend nutzen wir Wissen über die Stilistik und den historischen Kontext der Texte und Kompositionen.
  • Kommunikationswege zu musikalischen Partnern und zum Publikum werden ausgelotet.

Das Berufsbild der Sängerin/des Sängers wird im 21. Jahrhundert zunehmend divers, die Anforderungen an junge Sänger*innen, einen Platz in diesem Berufsfeld zu finden, herausfordernder.

Meines Erachtens ist es ein wichtiges Ziel für die Studierenden, eine eigenständige künstlerische Identität, ein Bewusstsein für Stärken und Vorlieben zu entwickeln, aber auch auf dieser Basis die Vielseitigkeit zu fördern. Diesen Prozess zu begleiten und die richtigen Wege aus der Hochschule in den Beruf zu identifizieren, ist eine sehr individuelle zu gestaltende und inspirierende Arbeit.

Im Rahmen meiner Professur an der Hochschule der Künste in Bern gibt es die Möglichkeit, sich solch längerfristigen Entwicklungsprozessen zu widmen. Gerne begleite ich auch junge Menschen bei der Vorbereitung auf ein Studium. Entweder im Rahmen des Precollege Programms der Hochschule Bern oder im Privatunterricht.

Als künstlerischer Leiter der Austria Barockakademie und in der Zusammenarbeit mit der Belgrad Baroque Academy kann ich regelmäßig meiner Liebe zur Barockmusik nachgehen.

Kurse zu verschiedenen Themen und Genres ergänzen mein pädagogisches Angebot. Für kollegiales Coaching für Sänger*innen im Berufsleben oder an der Schwelle zum Beruf dürfen Sie mich gerne hier kontaktieren.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

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